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Montag, 25 Juli 2022 12:10

Grundsteuerreform

Die Grundsteuerreform ist aktuell in aller Munde. Die geltenden Regelungen zur Bemessungsgrundlage der Grundsteuer kippte das Bundesverfassungsgericht bereits mit dem Gerichtsurteil vom 10. April 2018.

Grund hierfür waren die systembedingten, zur Ungleichbehandlung führenden Bewertungsergebnisse, die mit dem allgemeinen Gleichhaltungssatz des Grundgesetzes nicht zu vereinbaren waren. Resultat daraus ist die diesjährig beschlossene Grundsteuerreform, für die nun die Basisdaten von jedem Grundstückseigentümer (betroffen sind alle Arten von Grundstücken / Immobilien egal welcher Nutzungsart) eingefordert werden.

Ab dem 01.07.2022 kann die Erklärung zur Feststellung des Grundsteuerwertes beim Finanzamt abgegeben werden, dies kann allerdings nur digital erfolgen. Bis spätestens zum 31.10.2022 müssen die Unterlagen beim Finanzamt eingereicht worden sein, da sonst ein Verspätungszuschlag vom jeweiligen Finanzamt erhoben werden kann.

Welche Auswirkungen sich auf die Höhe der Grundsteuer ergeben, wird erst ab dem Jahr 2025 final zu beurteilen sein, da erst zu diesem Zeitpunkt die neu festgelegten Werte verarbeitet werden.

Da auch bei Eigentumswohnungen jeder einzelne Eigentümer und nicht etwa der Verwalter für die Mitteilung verantwortlich ist, kommt auf die Steuerberater eine große Anzahl von Mandaten zu, die in dem engen Zeitrahmen bearbeitet werden müssen. Eine Beauftragung und Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen zur Neubestimmung sollten insofern so früh wie möglich zur Verfügung gestellt werden.