Dienstag, 18 Januar 2022 12:51

Neue Überbrückungshilfe

Seit Beginn des Jahres können von der Corona-Pandemie betroffene Unternehmer die Überbrückungshilfe IV beantragen. Die Beihilfe soll zunächst für den Zeitraum Januar bis März 2022 gelten.

Sofern ein Umsatzeinbruch im Förderzeitraum von mindestens 30 % gegenüber dem Monat im Jahr 2019 besteht, können die Unternehmer über einen prüfenden Dritten (Steuerberater, Rechtsanwalt etc.) die Überbrückungshilfe beantragen. Im Förderantrag werden Fixkosten (laufende Kosten) mit maximal 90 % je Fördermonat bezuschusst. Neben laufenden Kosten werden auch Hygienemaßnahmen (z. B. Schnelltests oder Masken) mit dem jeweiligen Fördersatz gefördert. 

Antragsberechtigte Unternehmen mit einem monatlichen Umsatzeinbruch von durchschnittlich mindestens 50 % im Dezember 2021 und Januar 2022 erhalten einen Eigenkapitalzuschuss von 30 % auf die Summe der möglichen Fixkostenerstattung für jeden Fördermonat, in dem sie antragsberechtigt sind. Bei zuvor beantragbaren Hilfen lag der maximale Eigenkapitalzuschuss noch bei 40 % der laufenden Fixkosten. Haben Unternehmen, aufgrund der Corona-Beschränkungen ihre Tätigkeit im Januar 2022 vorübergehend eingestellt (unwirtschaftliche Tätigkeit), können Sie auch für diesen Monat die Überbrückungshilfe beantragen. 

Die Anträge sind nach derzeitigem Stand bis zum 30. April 2022 einzureichen.

 

Achtung

Warnung vor Phishing-Mails: Laut Informationen der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland kursieren erneut E-Mails mit einem gefälschten Antragsformular für eine Corona-„Überbrückungshilfe Teil 3“, die angeblich von „Bundesregierung und Europäischem Rat“ für „Soloselbständige, freie Berufe und Unternehmen“ ausgereicht werden.
Warnung vor Telefonbetrug: Ein Sprachcomputer meldet sich telefonisch bei Ihnen und gibt sich als Finanzverwaltung aus. Um über Coronahilfe informiert zu werden, soll eine Nummer eingegeben werden. Gehen Sie nicht auf solche Anrufe ein, sondern beenden Sie das Gespräch unverzüglich.