Montag, 24 August 2020 13:33

Radeln für den Klimaschutz

Unsere Kanzlei wird Partner der Stadt Dortmund beim Projekt „Emissionsfreie Innenstadt“ - Das Projekt ist Teil der Kampagne „UmsteiGERN“ für klimafreundliche Verkehrsmittel


Ellenlange Staus auf der B1, hektische Blicke auf die Uhr und abgehetzte Sprints zu morgendlichen Terminen kennt der Bilanzbuchhalter Sven Sommereisen nicht. Der 50-Jährige fährt jeden Morgen mit dem Rad zur Arbeit und lässt das Verkehrschaos auf der B1 einfach an sich vorbeiziehen. Der kühle Fahrtwind streicht ihm angenehm durchs Gesicht. Mit einem kleinen Schlenker biegt er in die Straße zu unserer Kanzlei ein und bringt seinen Drahtesel an den überdachten Fahrradständern zum Stehen.

audalis bewegt – das gilt eben auch für unsere Mitarbeiter. Deshalb hat die Stadt Dortmund unsere Kanzlei als Partner für ihr Projekt „Emissionsfreie Innenstadt“ ausgewählt. Das Projekt ist Teil der Kampagne „UmsteiGERN“, die für klimafreundliche Verkehrsmittel wirbt. „Wir unterstützen diesen Ansatz sehr gern“, erzählt Rechtsanwalt Dr. Eric Sebastian Barg, der die Aktion federführend in unserer Kanzlei begleitet. Das Thema Mitarbeiter-Mobilität steht bei audalis schon lange im Fokus. „Wir bieten unseren Mitarbeitern nicht nur ein kostenfreies Jobticket für den täglichen Arbeitsweg in öffentlichen Verkehrsmitteln an“, erzählt Dr. Barg, „Wir unterstützen auch den Kauf von E-Bikes“. Auf diese Weise steigere man nicht nur die Arbeitgeber-Attraktivität, sondern liefere auch einen Anreiz zu mehr Umweltschutz.

In Zukunft arbeitet unsere Kanzlei bei diesem Thema Hand in Hand mit der Stadt Dortmund. Geplant ist ein Auftaktgespräch, bei dem die Mobilität unserer Mitarbeiter unter die Lupe genommen wird. „Was können wir noch besser machen? Wo gibt es Schwachstellen im öffentlichen Nahverkehr? Welche Verbindungen werden besonders oft genutzt und wie steht es um die Radwege in der Stadt? Auf solche Fragen wollen wir gemeinsam eine Antwort finden“, erklärt Dr. Barg. Davon profitieren am Ende beide Seiten. Unsere Kanzlei kann das Mobilitätsangebot für die Mitarbeiter verbessen und die Stadt bekommt einen Eindruck davon, was im öffentlichen Nahverkehr bereits gut funktioniert und wo es Schwachstellen gibt.

Einen ersten Effekt hatte die Kooperation bereits. „Wir haben mit der Wirtschaftsförderung Dortmund einen Leihvertrag für ein Lastenfahrrad abgeschlossen“, erzählt Dr. Barg. Damit können bis zu 60 Kilogramm transportiert werden. Der Fahrer wird durch einen Pedelec-Antrieb beim Treten unterstützt. „Wir möchten das Rad zum Beispiel für Gerichtsfahrten nutzen – oder wenn wir Mandanten Unterlagen liefern“, beschreibt Dr. Barg. Die Parkplatzsituation in der Dortmunder Innenstadt sei häufig schwierig. „Da ist man mit dem Fahrrad oft entspannter unterwegs“, so der Anwalt. Unsere Kanzlei testet das Lastenfahrrad für zwei Wochen und zieht dann Bilanz.

Als nächster Punkt steht die Aktion Stadtradeln auf dem Plan unserer Kanzlei. Dortmunder Unternehmen zählen dabei die Kilometer, die ihre Mitarbeiter mit dem Rad zurücklegen – privat und auf dem Weg zur Arbeit. „Wir müssen also fleißig Strecke sammeln“, erzählt Dr. Barg lachend. Auf besonders fleißige Teams warten hochwertige Preise. „Für uns ist das aber nicht der Hauptanreiz“, betont Dr. Barg. Die Signalwirkung stehe im Fokus. „Wir verstehen uns als Teil dieser Stadt und möchten daher ganz bewusst mit verschiedenen Aktionen einen Beitrag auf dem Weg zur Emissionsfreiheit leisten.“

Mehr Infos zur Aktion „Stadtradeln“ finden Sie hier: www.stadtradeln.de


Mehr Infos zur Aktion „Emissionsfreie Innenstadt“ finden Sie hier: www.umsteigern.de